Kloster der Heiligen Klara in Bocholt
Mitte Januar 2025 wurde das Klarissenkloster, das im Jahr 1898 gegründet worden war, aufgelöst. Zuletzt lebten nur noch vier Schwestern dort. Diese sind in das Klarissenkloster in Maria Vesperbild bei Augsburg umgezogen. Die Pfarrei Sankt Georg ist den Klarissenschwestern bleibend dankbar für ihren Dienst des Gebetes und für ihr Zeugnis des Glaubens! Der Verlust des Klosters ist ein großer Schmerz für viele.
Zum Abschied haben wir den Schwestern eine Sammlung von „Geschichten zum Klarissenkloster“ geschenkt. 32 Personen haben aufgeschrieben, was sie oder ihre Familie mit den Schwestern und in der St.-Klara-Kapelle erlebt haben. Kopien der Geschichten können im Pfarrbüro eingesehen werden.
Bei der Dankmesse am 08.12.2024 hielt Pfarrer Matthias Hembrock eine Predigt und die Zeitschrift „Unser Bocholt“ veröffentlichte im Dezember einen Artikel dazu, in dem es um die pastorale und spirituelle Bedeutung der Klosterauflösung für die Christen in Bocholt geht.
Die Sonntagsmesse, die früher um 8:00 Uhr in der St.-Klara-Kapelle des Klarissenklosters stattfand, wird ab dem 12.01.2025 zur selben Uhrzeit in der St.-Georg-Kirche gefeiert. Somit haben Sie die Möglichkeit, an jedem Sonntag – neben den Messen am Vormittag – auch eine Frühmesse (8:00 Uhr in St. Georg) und eine Abendmesse (18:00 Uhr in Liebfrauen) mitzufeiern.
Die St.-Klara-Kapelle ist tagsüber geschlossen. Auch das Klostergebäude und der Garten sind nicht zugänglich. Der Kirchenvorstand bemüht sich um eine Nachnutzung der Kapelle, die möglichst erhalten werden soll. Auch wird ein Gesamtkonzept für Gebäude und Gelände entwickelt werden. Dazu benötigen wir zunächst das Gutachten eines Architekten über den Zustand der Gebäude. Im Laufe des Jahres 2025 wird es Beratungen zur Zukunft des Klosters, der Kapelle und des Gartengeländes geben. Zu gegebener Zeit wird die interessierte Öffentlichkeit informiert. Es soll größtmögliche Beteiligung aller Interessierten geben.
Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich gerne an den Kirchenvorstand St. Georg, zu Händen von Pfarrer Matthias Hembrock.
